BEGIN:VCALENDAR
VERSION:2.0
PRODID:-//T. Willibald Adorno Stiftung//Veranstaltungen//DE
CALSCALE:GREGORIAN
METHOD:PUBLISH
BEGIN:VEVENT
UID:die-partei-vs-faschismus-warum-satire-zur-revolution-verpflichtet@neu.t
 wadorno.de
DTSTAMP:20260813T105007Z
DTSTART:20260510T160000Z
DTEND:20260510T183000Z
SUMMARY:Die PARTEI Vs. Faschismus: warum Satire zur Revolution verpflichtet
LOCATION:Kulturfabrik Moabit\, Lehrter Str. 35 · 10557 Berlin
DESCRIPTION:Trump\, Putin\, Fotzenfritz: Diese Demokratie ist am Ende\, die
  Notwendigkeit einer Revolution offensichtlich. Doch anstatt der drohenden
  faschistischen Umwälzung mit einer „linken“ Utopie zu begegnen\, die neol
 iberale Demokratie und den autoritären Staat zu kritisieren\, verheddert s
 ich die verängstigte gesellschaftliche Linke im Gemeinmachen mit dem Übel\
 , dass es zu bekämpfen gilt. Der Abend bietet eine Bestandsaufnahme\, Abre
 chnung und Revolutionsaufruf von Max Aschenbach\, Bildender Künstler\, Sat
 iriker\, Kommunalpolitiker von Weltrang\, Revolutionär .\n\nAnstatt die ne
 oliberale Demokratie als das zu benennen\, was sie ist – ein autoritärer V
 erwaltungsrahmen für Profite und Kontrolle – verheddert sich ein Großteil 
 der gesellschaftlichen Linken in identitätspolitischer Stellvertreterdisku
 ssion und reaktiver Moralkorrektur. Es fehlt an Strategie\, an Utopie\, an
  Mut zum Bruch. Der Abend mit Max Aschenbach ist daher keine wohltemperier
 te Analyse\, sondern ein Manifest: eine schonungslose Bestandsaufnahme der
  politischen Ohnmacht\, eine scharf geschliffene Abrechnung mit Anpassung 
 und Lähmung – und letztlich ein zorniger\, bildgewaltiger und vor allem no
 twendiger Aufruf zur Revolution!\n\nÜber den Vortragenden:\n\nMax Aschenba
 ch erlangte bundesweite Aufmerksamkeit durch seine pointierten Redebeiträg
 e zum politischen Geschehen und gesellschaftlichen Debatten. Seine Wahlpla
 kate und -spots für Die PARTEI erregen regelmäßig die Gemüter\, Presse und
  Gerichte. 2019 lies er vom Dresdner Stadtrat den „Nazinotstand“ ausrufen 
 – Die Meldung ging als „Nazi Emergency“ um die Welt. Aschenbach benutzt di
 e politische Inszenierung solcher Beschlüsse und entlarvt sie als scheinhe
 ilig\, da ihnen keine konkreten Taten folgten. So engagierte er sich z.B. 
 dafür\, dass Dresden „Sicherer Hafen“ wurde – ein Bekenntnis zur Aufnahme 
 von Geflüchteten – um zwei Jahre später die entscheidend Stimme zu geben\,
  den Beschluss wieder aufzuheben. In der scharfsinnigen satirischen Rede\,
  zeigte er die Kluft zwischen symbolischer Politik und tatsächlichem Hande
 ln auf. Aschenbachs Beiträge provozieren bewusst\, um die Grenzen zwischen
  politischem Ernst und satirischer Kritik aufzulösen – stets mit dem Ziel\
 , Diskursräume zu öffnen und gesellschaftliche Verantwortung einzufordern.
END:VEVENT
END:VCALENDAR
